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Die Burg Beilstein ist eine Burgruine in der zur Gemeinde Greifenstein gehörigen Ortschaft Beilstein etwa 10 Kilometer südwestlich von Herborn und 17 Kilometer nordwestlich der Stadt Wetzlar.
Sie befindet sich im östlichen Westerwald in Hessen nahe zur Grenze nach Rheinland-Pfalz. Die Burgruine liegt nur wenige Meter über dem gleichnamigen Ort, der selbst auf einer Höhe von etwa 355 Meter über NN im Tal des Ulmbachs gelegen ist.
Erstmals urkundlich erwähnt wurden die Herren von Beilstein im Jahre 1129, die wohl auch zu jener Zeit mit dem Bau der Burg auf den Resten einer älteren, aber zerstörten Burganlage begonnen hatten. Später gelangten die Grafen von Nassau in den Besitz der Anlage, unter denen sie weiter ausgebaut und verstärkt wurde.
Mittlerweile wurde unter Bewahrung der noch vorhandenen Gebäudeteile in der Ruine des Palas ein futuristisch anmutender Neubau errichtet, dessen Fassade überwiegend aus Stahl und Glas besteht. Auch wenn sich der Neubau in seinen Ausmaßen an den historischen Vorgängerbau anlehnt, ist die Burg kaum wiederzuerkennen. In der Anlage befindet sich heute ein Wohnheim für behinderte Menschen, so dass nur eine Besichtigung der Außenanlagen möglich ist.
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